Die aggressive Zurschaustellung ihrer mangelhaften Beherrschung der deutschen Sprache durch grammatisch unvollständige Sätze, schiefe Formulierungen und mit Kraftausdrücken gespickte, fast unverständliche Wortschwälle wird zum Hilferuf der Bildungsfernen, die sich spät in der Nacht zusammenrotten, um lautstark unter meinem Fenster zu krakeelen und ihre Zugehörigkeit zu der den Planeten wie ein Pilz überwuchernden und erstickenden menschlichen Rasse -und die damit verbundene, inhärente Überlegenheit gegenüber unbeseelten Dingen- in der Zerstörung eines dort angeketteten Fahrrads auszudrücken.
Das Fahrrad hat natürlich keine Chance gegen die feierliche Kommunion dieser Glanzlichter der Evolution, die sich in rituellen Tritten gegen das geknechtete Objekt manifestieren.
Das laute Gelächter und frohlockende Jauchzen schallt nun durch die stillen Gassen und kündet vom glorreichen Sieg des Proletariats. Genau so funktioniert es! Heute ein Fahrrad, morgen ein Auto – und übermorgen die ganze Welt!

/dermaze