Servus zusammen,

wiedererkannt?

wiedererkannt?

ja, es gibt uns noch und nein, wir sind kein bisschen besser geworden!

Immer wenn sich die Woche dem Ende zuneigt, treffen sich maze, der Pendler und diverse Freunde der beiden um unvernünftige Dinge zu tun. Natürlich im großen Stil.

Nachdem der Pendler am Freitag seinem Namen mal wieder alle Ehre machte, war der Grundstein für ein teures Wochenende gelegt. Der Besuch einer WG-Party im  Zürnstraße Wohnheim  war der spontane Plan für den Freitag Abend. Hier konnte mazes Vernunft einen Sieg verzeichnen, denn für ihn blieb es an diesem Abend bei einem kurzen Besuch der WG-Party. Stefan hingegen wollte es mal wieder wissen und kostete die Nacht in vollem Maße aus. Ich möchte nicht näher auf die Mensaparty, das Tirili, die teuren Cocktails und das in der WG liegen gelassene Handy eingehen, aber an dieser Stelle sei nochmals ein Dank an die Mädels aus dem Zürnstraße Wohnheim ausgesprochen: Vielen Dank fürs Asyl!

Nachdem Stefan und maze nun am Samstag beschlossen hatten, mal wieder zusammen von Würzburg nach Aschaffenburg zu fahren (zusammen heißt natürlich jeder mit seinem Auto – nur zusammen eben), wurden auch sogleich Pläne für den späteren Abend gemacht. Erwähnen sollte man vll. noch, dass der schwarze Schwedenbomber den silbernen Pendlerblitz kurzzeitig hinter sich lassen musste – natürlich nur aus Vollgasgründen, versteht sich. Kurz vor Aschaffenburg waren die beiden wieder vereint.
Doch nun zum Plan: Ganz gemütlich ein paar Bierchen trinken, mit Uli aus Aschaffenburg in ebendieser Stadt.

Maze genoss ein ausführliches Dinner bei Uli, nach dem er mich kurz mobiltelefonisch benachrichtigte, dass nun einem flotten Abend zu dritt nichts mehr im Wege stünde. Auf Worte folgten Taten. Der kurze Fußmarsch führte uns direkt ins Gully wo wir auch nicht lange mit der Vernichtung der ersten 2-3-4 Bier zögerten. In den Raucherpausen erlag maze seiner latenten Internetsucht und machte mit Stefans Palm Facebook unsicher. Neben verschwenderischem Umgang mit Real Treuepunkten zeigte sich maze an diesem Abend sehr spendabel und gab mir sogar etwas Trinkgeld:

Trinkgeld

Trinkgeld

Wie auf die Ruhe der Sturm folgt, so folgte auf den Durst nun der Hunger. Unsere Stammleser, sämtliche Freunde, Bekannte und (ehemaligen) Mitbewohner, wissen natürlich wohin der weitere Weg führen sollte: riiiischtiiisch! Burger King!
Vorausdenkend, wie wir alle sind, haben wir natürlich hier schon an das wichtigste Utensil für ein gepflegtes Nachtmahl gedacht: genau – eine Tischdecke sollte von hier an unseren Weg begleiten.

Der Weg war bekannt… raus aus der Stadt – immer geradeaus… an Häusern mit Luftballons vorbei, sich nur geringfügig von Passanten aufhalten lassen war die Devise. Der BK macht ja schließlich schon um 3Uhr zu – soweit zumindest unser gefährliches Halbwissen.

Urplötzlich allerdings war rechter Hand eine kleine Kneipe aufgetaucht, die den schönen Namen ‘sol da bahia‘ trug. Ein kurzes Bier auf dem langen Weg sollte schließlich kein Problem sein. Zu dritt stürmten wir also die leere Lokalität, wobei leer nicht ganz richtig ist. Der Wirt und eine Bedienstete waren anwesend. Ohne zu zögern breiteten wir unsere Tischdecke auf der Theke aus und ließen uns 3 frisch gezapfte Biere servieren.

sol da bahia

sehr charmant

Dass es nicht bei einem Bier pro Person blieb sollte spätestens jetzt jedem klar sein.
Kurz vor 3Uhr machte sich plötzlich Panik breit. Der Burgerking schließe schließlich gleich und wir waren immer noch hungrig. Da die Atmosphäre hier aber so bezaubernd war, wurde maze dazu auswerwählt für uns alle Burger zu holen (nein, die Lauffaulheit spielte hierbei keine Rolle :-)   – er war der Mann mit den Gutscheinen und dem Bedürfnis, mal wieder betrunken seine Freundin anzurufen).
Erwähnenswert ist hier bereits der sehr leckere Caipirinha, welcher kurz zuvor von maze entdeckt wurde. Dazu gleich mehr.

Maze wurde nun also auf die große Reise zum Burger King geschickt, er allein – begleitet lediglich von einem Glas bestem Caipirinha und seinem Mobiltelefon. In dieser Sekunde erwähnte der Wirt allerdings noch, dass man Caipirinha hier auch für 3 Personen in einer Karaffe bestellen könne. Wir zögerten nicht lange.

Eine geschätzte halbe Stunde später retournierte maze, allerdings ohne Burger in der Hand. Der BK in Aschaffenburg macht am Wochenende schon um 1Uhr zu! Merkt euch das!

Einem aufmerksamen Wirt entgeht aber kein Geschäft, so wurden uns sogleich leckere Chickenwings mit Kartoffeln angeboten. Ein ganzer Teller voll – 12,-EUR.

Nach dem ausgiebigen Nachtmahl auf unserer Tischdecke, einer Runde Ramazotti und nem Bull-to-go begaben wir uns dann letztendlich auf den Heimweg. Wie gewohnt nicht im leisesten Modus und – natürlich passend – den Chickendance tanzend.

N Cola bei Uli sollte den Abend dann abrunden und herbeigerufene Taxi brachte maze und Stefan sicher nach Hause.

Doch die Konversation der aufs Taxi wartenden Trunkenbolde soll euch nicht vorenthalten werden:

maze: jo, wo isn der Assi mim Taxi jetzt?

Stefan: kein Plan. Ruhe Hendrik!

maze: boah, wie oft denn noch heute… da steht doch dein Auto. Lass ma reinsetzen und so…

(gesagt – getan)

Stefan: Kannsu noch faaahn?

maze: isnurgradausglaubich… kannsu noch?

Stefan: auspacken geht aber nich mehr… un umdrehn un so…

maze: meinsu AUSPARKEN? das kannich dann auchnetmehr. Aber waswennwirs schieben? Is das dann illegal?

Stefan&die Stimme der Vernunft: Nene, lass nich machen. Taxe kost 10 eu…

…dann kam zum Glück auch das oben genannte Personenbeförderungsutensil und beendete weitere Diskussionen…

Es grüßen,

Stefan & maze