Gude zusammen,

...ant

rasant

ja, auch wir lassen endlich mal wieder was von uns hören und haben auch mal wieder eine tolle Geschichte für euch im Gepäck.

Bei so manchem Abenteuer wird halt auch der Abend teuer!

maze fuhr Freitag Abend mal wieder nach AB um hier sein Wochenende zu verbringen. Er informierte Stefan auch sofort via Mobilfunk über sein Vorhaben und es wurde beschlossen den Abend gemeinsam in der Aschaffenburger Stadt zu verbringen. Die Vernichtung des ein oder anderen Bieres war hierbei durchaus geplant. So startete der Streifzug gegen 21Uhr bei maze. Die Tankstelle an der nächsten Ecke als kurzen Umweg eingebaut erreichten wir sehr schnell das Stadtzentrum. Hier wurde das allzeit beliebte “Schlappeseppl Winterbock 6x 0,33L 6,8%” zum Vorzugs- (lol, stimmt, war auch noch vorm Zug – mieser Wortwitz)Preis eingepackt. Ein paar Biere später merkten wir recht schnell dass wir rein trinktechnisch schon etwas aus der Übung gekommen sind und der Alkohol uns ganz schön in den Kopf gestiegen ist. Dennoch stellten wir – nach einem kurzen Bier im Gully und der mutwilligen Zerstörung eines Winterbocks (maze) – sehr scharfsinnig fest, dass in der Stadt eigentlich nichts wirklich los ist und der Altersdurchschnitt nicht allzuweit über 15 gelegen haben muss.

So schoss maze ein Gedankenblitz durchs Hirn: ‘Ey… da is heut doch ne Party in WÜ.. weiß gar net warum ich heimgefahren bin’. Stefan - bekannt dafür schwachsinnige Ideen in die Tat umzusetzen – meinte auch sofort wir sollten uns doch mal am Bahnhof erkundigen was so ein Zugticket nach WÜ und zurück kostet… kann ja nicht allzu teuer sein und für unvernünftige Ideen sind wir schließlich bekannt. 20Minuten später und mit 20Euronen weniger in der Tasche standen wir also an Gleis 6 im Aschaffenburger Hauptbahnhof. Dort schlossen wir sofort Bekanntschaft mit unserem Zugführer, der Stefan auch sofort das Rauchen im Nichtraucherbereich mit den Worten ‘ai is mir doch egal wo du rauchst‘ erlaubte. Was noch erwähnenswert ist: Unser Ticket war das BayernTicket Nacht, welches nur bis Samstag Morgen 7Uhr galt – ergo: Rückfahrt 05.17 spätestens war ein Muss.

Im Zug eingestiegen lernten wir auch gleich eine Gruppe (ich würde sie fast noch jugendlich nennen, na gut…) junger Leute Prolls aus Keilberg (im Spessart) kennen. Die 4 Herrschaften hatten das gleiche Ticket gelöst wie auch wir und wollten die Nacht im Airport in Würzburg verbringen. War eine lustige Fahrt, wenn diese uns auch da schon ewig vorkam (trotz der Vernichtung noch vorhandener Keilberger Alkoholika).

Am Würzburger Hauptbahnhof angekommen machten wir uns sofort und unverzüglich auf den Weg zur guten Privatparty. Dort gab es Bier und Schnaps, das beste Argument die Party zu besuchen. Wiederum ein paar alkoholische Getränke später machten wir uns (mit einem Kochlöffel bewaffnet)  auf den Weg ins Laby um unseren Freunden Marjukka K., C. Strasser und C. Hoerner einen Besuch abzustatten. Wie erwartet war es ganz schön im Laby, auch wenn ich mich nicht mehr genau an alles erinnern kann. Achja, Stefans Nachbar Jürgen B. haben wir auch noch getroffen (und ein sorry an alle Leute die ich jetzt vergessen habe, ich kann mich einfach nicht mehr erinnern).

Als der Zustand der eingeschränkten Fortbewegungsfähigkeit erreicht war verließen wir das Laby um noch einmal auf die Party zu schauen.

...ant

fulminant

Dort waren wir – wie ihr euch sicher alle denken könnt – natürlich nicht mehr groß in der Lage zu feiern. Stefan schlief einige Zeit und maze vertrieb sich selbige auch irgendwie.

Kurz vor 5Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg zum Bahnhof um unseren Zug in die Heimat auch nicht zu verpassen. Aufgehalten von einem Blockwart (er hatte wohl Fragen zur ordnungsgemäßen Beschilderung – wie auch immer) und unserer eigenen Betrunkenheit konnten wir ohne Mühe den Zug um 05.17h nehmen und trafen dort natürlich wieder unsere Bekannten aus Keilberg. Diese waren – wer hätte es gedacht – ebenfalls massivst betrunken.

Keilberger Jungs

Keilberger Jungs

Die Heimfahrt war dann bei maze von der Einfuhr eines Kirschlikörs und später der Ausfuhr des selbigen geprägt. Stefan schlief. Die Fahrt dauerte ewig, da die Zugstrecke WÜ-Veitshöchheim wegen eines Unfalls auf den Gleisen gesperrt war. Kurz nach 7 kamen wir dann in Aschaffenburg an. maze wollte lieber zu Fuß nach Hause laufen, Stefan nahm das nächstbeste Taxi und war froh im Bett angekommen zu sein.

Ein kranker Abend, total verrückt, klug wars nicht – aber geil!

maze & Stefan

P.S.: maze: Hat irgendjemand ne Idee, wo ich meinen Schal (siehe Bild oben) gelassen haben könnte?