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Nachdem wir schon über den Tag eines Nerds und den typischen Tag eines Studenten berichtet hatten, möchte ich die Idee zum perfekten Sonntag als Anlass nutzen, diesen Blog wieder zu beleben.

Wie der ein oder andere Stammleser vielleicht bemerkt hat, gab es ein komplettes Redesign. Ebenso wurde der Blog wieder technisch auf den aktuellsten Stand gebracht. Weiteren lustigen Geschichten steht also nichts mehr im Wege.

Zurück zum perfekten Sonntag. Ich denke, ich habe heute den nahezu perfekten Sonntag gelebt.

Hier in kurzen Stichpunkten:

  • 09:00 – aufwachen
    Lage (+Fernsehprogramm) checken
  • 09:15 – wieder hinlegen
    Formel 1 (Beginn 13:45 vormerken)
  • 11:45 – aufstehen
    duschen, anziehen, Holzkohlegrill anschmeißen
  • 12:00 – lecker Essen!
    durch die patentierte Turbogrillmethode ist das tatsächlich in 15Min. möglich
  • 13:30 – Formel 1 (Vorbericht, Rennen, Nachbericht)
    hier kann man auch wahlweise ein anderes Sportereignis wählen
  • 16:30 – Fernsehprogramm checken
    wenn gut – weiter vorm TV abhängen, wenn schlecht – in der Sonne abhängen o. Technikkram machen
  • 20:00 – Abendessen
    selbsterklärend
  • 20:30 – Abendprogramm im TV checken
    oder wahlweise nochmal Technikkram machen
  • 23:00 – schlafen
    natürlich völlig entnervt, dass im TV mal wieder nur Mist kommt

So oder so ähnlich stelle ich mir zumindest den perfekten Sonntag vor.
Bei entsprechenden Außentemparatur spricht natürlich auch nichts gegen einen Besuch des präferierten Badesees.

Ob es dazu erst eines sonnigen Muttertages bedurfte, um eine solche Idee schriftlich festzuhalten, lasse ich mal dahingestellt.

Wie maze so seine Sonntage verbringt, verrät er euch bestimmt auch demnächst!

Es grüßt herzlich,

Stefan

Servus zusammen,

wiedererkannt?

wiedererkannt?

ja, es gibt uns noch und nein, wir sind kein bisschen besser geworden!

Immer wenn sich die Woche dem Ende zuneigt, treffen sich maze, der Pendler und diverse Freunde der beiden um unvernünftige Dinge zu tun. Natürlich im großen Stil.

Nachdem der Pendler am Freitag seinem Namen mal wieder alle Ehre machte, war der Grundstein für ein teures Wochenende gelegt. Der Besuch einer WG-Party im  Zürnstraße Wohnheim  war der spontane Plan für den Freitag Abend. Hier konnte mazes Vernunft einen Sieg verzeichnen, denn für ihn blieb es an diesem Abend bei einem kurzen Besuch der WG-Party. Stefan hingegen wollte es mal wieder wissen und kostete die Nacht in vollem Maße aus. Ich möchte nicht näher auf die Mensaparty, das Tirili, die teuren Cocktails und das in der WG liegen gelassene Handy eingehen, aber an dieser Stelle sei nochmals ein Dank an die Mädels aus dem Zürnstraße Wohnheim ausgesprochen: Vielen Dank fürs Asyl!

Nachdem Stefan und maze nun am Samstag beschlossen hatten, mal wieder zusammen von Würzburg nach Aschaffenburg zu fahren (zusammen heißt natürlich jeder mit seinem Auto – nur zusammen eben), wurden auch sogleich Pläne für den späteren Abend gemacht. Erwähnen sollte man vll. noch, dass der schwarze Schwedenbomber den silbernen Pendlerblitz kurzzeitig hinter sich lassen musste – natürlich nur aus Vollgasgründen, versteht sich. Kurz vor Aschaffenburg waren die beiden wieder vereint.
Doch nun zum Plan: Ganz gemütlich ein paar Bierchen trinken, mit Uli aus Aschaffenburg in ebendieser Stadt.

Maze genoss ein ausführliches Dinner bei Uli, nach dem er mich kurz mobiltelefonisch benachrichtigte, dass nun einem flotten Abend zu dritt nichts mehr im Wege stünde. Auf Worte folgten Taten. Der kurze Fußmarsch führte uns direkt ins Gully wo wir auch nicht lange mit der Vernichtung der ersten 2-3-4 Bier zögerten. In den Raucherpausen erlag maze seiner latenten Internetsucht und machte mit Stefans Palm Facebook unsicher. Neben verschwenderischem Umgang mit Real Treuepunkten zeigte sich maze an diesem Abend sehr spendabel und gab mir sogar etwas Trinkgeld:

Trinkgeld

Trinkgeld

Wie auf die Ruhe der Sturm folgt, so folgte auf den Durst nun der Hunger. Unsere Stammleser, sämtliche Freunde, Bekannte und (ehemaligen) Mitbewohner, wissen natürlich wohin der weitere Weg führen sollte: riiiischtiiisch! Burger King!
Vorausdenkend, wie wir alle sind, haben wir natürlich hier schon an das wichtigste Utensil für ein gepflegtes Nachtmahl gedacht: genau – eine Tischdecke sollte von hier an unseren Weg begleiten.

Der Weg war bekannt… raus aus der Stadt – immer geradeaus… an Häusern mit Luftballons vorbei, sich nur geringfügig von Passanten aufhalten lassen war die Devise. Der BK macht ja schließlich schon um 3Uhr zu – soweit zumindest unser gefährliches Halbwissen.

Urplötzlich allerdings war rechter Hand eine kleine Kneipe aufgetaucht, die den schönen Namen ‘sol da bahia‘ trug. Ein kurzes Bier auf dem langen Weg sollte schließlich kein Problem sein. Zu dritt stürmten wir also die leere Lokalität, wobei leer nicht ganz richtig ist. Der Wirt und eine Bedienstete waren anwesend. Ohne zu zögern breiteten wir unsere Tischdecke auf der Theke aus und ließen uns 3 frisch gezapfte Biere servieren.

sol da bahia

sehr charmant

Dass es nicht bei einem Bier pro Person blieb sollte spätestens jetzt jedem klar sein.
Kurz vor 3Uhr machte sich plötzlich Panik breit. Der Burgerking schließe schließlich gleich und wir waren immer noch hungrig. Da die Atmosphäre hier aber so bezaubernd war, wurde maze dazu auswerwählt für uns alle Burger zu holen (nein, die Lauffaulheit spielte hierbei keine Rolle :-)   – er war der Mann mit den Gutscheinen und dem Bedürfnis, mal wieder betrunken seine Freundin anzurufen).
Erwähnenswert ist hier bereits der sehr leckere Caipirinha, welcher kurz zuvor von maze entdeckt wurde. Dazu gleich mehr.

Maze wurde nun also auf die große Reise zum Burger King geschickt, er allein – begleitet lediglich von einem Glas bestem Caipirinha und seinem Mobiltelefon. In dieser Sekunde erwähnte der Wirt allerdings noch, dass man Caipirinha hier auch für 3 Personen in einer Karaffe bestellen könne. Wir zögerten nicht lange.

Eine geschätzte halbe Stunde später retournierte maze, allerdings ohne Burger in der Hand. Der BK in Aschaffenburg macht am Wochenende schon um 1Uhr zu! Merkt euch das!

Einem aufmerksamen Wirt entgeht aber kein Geschäft, so wurden uns sogleich leckere Chickenwings mit Kartoffeln angeboten. Ein ganzer Teller voll – 12,-EUR.

Nach dem ausgiebigen Nachtmahl auf unserer Tischdecke, einer Runde Ramazotti und nem Bull-to-go begaben wir uns dann letztendlich auf den Heimweg. Wie gewohnt nicht im leisesten Modus und – natürlich passend – den Chickendance tanzend.

N Cola bei Uli sollte den Abend dann abrunden und herbeigerufene Taxi brachte maze und Stefan sicher nach Hause.

Doch die Konversation der aufs Taxi wartenden Trunkenbolde soll euch nicht vorenthalten werden:

maze: jo, wo isn der Assi mim Taxi jetzt?

Stefan: kein Plan. Ruhe Hendrik!

maze: boah, wie oft denn noch heute… da steht doch dein Auto. Lass ma reinsetzen und so…

(gesagt – getan)

Stefan: Kannsu noch faaahn?

maze: isnurgradausglaubich… kannsu noch?

Stefan: auspacken geht aber nich mehr… un umdrehn un so…

maze: meinsu AUSPARKEN? das kannich dann auchnetmehr. Aber waswennwirs schieben? Is das dann illegal?

Stefan&die Stimme der Vernunft: Nene, lass nich machen. Taxe kost 10 eu…

…dann kam zum Glück auch das oben genannte Personenbeförderungsutensil und beendete weitere Diskussionen…

Es grüßen,

Stefan & maze

Gude zusammen,

...ant

rasant

ja, auch wir lassen endlich mal wieder was von uns hören und haben auch mal wieder eine tolle Geschichte für euch im Gepäck.

Bei so manchem Abenteuer wird halt auch der Abend teuer!

maze fuhr Freitag Abend mal wieder nach AB um hier sein Wochenende zu verbringen. Er informierte Stefan auch sofort via Mobilfunk über sein Vorhaben und es wurde beschlossen den Abend gemeinsam in der Aschaffenburger Stadt zu verbringen. Die Vernichtung des ein oder anderen Bieres war hierbei durchaus geplant. So startete der Streifzug gegen 21Uhr bei maze. Die Tankstelle an der nächsten Ecke als kurzen Umweg eingebaut erreichten wir sehr schnell das Stadtzentrum. Hier wurde das allzeit beliebte “Schlappeseppl Winterbock 6x 0,33L 6,8%” zum Vorzugs- (lol, stimmt, war auch noch vorm Zug – mieser Wortwitz)Preis eingepackt. Ein paar Biere später merkten wir recht schnell dass wir rein trinktechnisch schon etwas aus der Übung gekommen sind und der Alkohol uns ganz schön in den Kopf gestiegen ist. Dennoch stellten wir – nach einem kurzen Bier im Gully und der mutwilligen Zerstörung eines Winterbocks (maze) – sehr scharfsinnig fest, dass in der Stadt eigentlich nichts wirklich los ist und der Altersdurchschnitt nicht allzuweit über 15 gelegen haben muss.

So schoss maze ein Gedankenblitz durchs Hirn: ‘Ey… da is heut doch ne Party in WÜ.. weiß gar net warum ich heimgefahren bin’. Stefan - bekannt dafür schwachsinnige Ideen in die Tat umzusetzen – meinte auch sofort wir sollten uns doch mal am Bahnhof erkundigen was so ein Zugticket nach WÜ und zurück kostet… kann ja nicht allzu teuer sein und für unvernünftige Ideen sind wir schließlich bekannt. 20Minuten später und mit 20Euronen weniger in der Tasche standen wir also an Gleis 6 im Aschaffenburger Hauptbahnhof. Dort schlossen wir sofort Bekanntschaft mit unserem Zugführer, der Stefan auch sofort das Rauchen im Nichtraucherbereich mit den Worten ‘ai is mir doch egal wo du rauchst‘ erlaubte. Was noch erwähnenswert ist: Unser Ticket war das BayernTicket Nacht, welches nur bis Samstag Morgen 7Uhr galt – ergo: Rückfahrt 05.17 spätestens war ein Muss.

Im Zug eingestiegen lernten wir auch gleich eine Gruppe (ich würde sie fast noch jugendlich nennen, na gut…) junger Leute Prolls aus Keilberg (im Spessart) kennen. Die 4 Herrschaften hatten das gleiche Ticket gelöst wie auch wir und wollten die Nacht im Airport in Würzburg verbringen. War eine lustige Fahrt, wenn diese uns auch da schon ewig vorkam (trotz der Vernichtung noch vorhandener Keilberger Alkoholika).

Am Würzburger Hauptbahnhof angekommen machten wir uns sofort und unverzüglich auf den Weg zur guten Privatparty. Dort gab es Bier und Schnaps, das beste Argument die Party zu besuchen. Wiederum ein paar alkoholische Getränke später machten wir uns (mit einem Kochlöffel bewaffnet)  auf den Weg ins Laby um unseren Freunden Marjukka K., C. Strasser und C. Hoerner einen Besuch abzustatten. Wie erwartet war es ganz schön im Laby, auch wenn ich mich nicht mehr genau an alles erinnern kann. Achja, Stefans Nachbar Jürgen B. haben wir auch noch getroffen (und ein sorry an alle Leute die ich jetzt vergessen habe, ich kann mich einfach nicht mehr erinnern).

Als der Zustand der eingeschränkten Fortbewegungsfähigkeit erreicht war verließen wir das Laby um noch einmal auf die Party zu schauen.

...ant

fulminant

Dort waren wir – wie ihr euch sicher alle denken könnt – natürlich nicht mehr groß in der Lage zu feiern. Stefan schlief einige Zeit und maze vertrieb sich selbige auch irgendwie.

Kurz vor 5Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg zum Bahnhof um unseren Zug in die Heimat auch nicht zu verpassen. Aufgehalten von einem Blockwart (er hatte wohl Fragen zur ordnungsgemäßen Beschilderung – wie auch immer) und unserer eigenen Betrunkenheit konnten wir ohne Mühe den Zug um 05.17h nehmen und trafen dort natürlich wieder unsere Bekannten aus Keilberg. Diese waren – wer hätte es gedacht – ebenfalls massivst betrunken.

Keilberger Jungs

Keilberger Jungs

Die Heimfahrt war dann bei maze von der Einfuhr eines Kirschlikörs und später der Ausfuhr des selbigen geprägt. Stefan schlief. Die Fahrt dauerte ewig, da die Zugstrecke WÜ-Veitshöchheim wegen eines Unfalls auf den Gleisen gesperrt war. Kurz nach 7 kamen wir dann in Aschaffenburg an. maze wollte lieber zu Fuß nach Hause laufen, Stefan nahm das nächstbeste Taxi und war froh im Bett angekommen zu sein.

Ein kranker Abend, total verrückt, klug wars nicht – aber geil!

maze & Stefan

P.S.: maze: Hat irgendjemand ne Idee, wo ich meinen Schal (siehe Bild oben) gelassen haben könnte?